Herbstwetter hält Seenotretter in Atem

Bei herbstlichem Wetter und steifem Westwind der Stärke 5 waren die Seenotretter von der Ostseeinsel Greifswalder Oie in der Nacht und am Morgen des Freitags im Dauereinsatz. Innerhalb von zwölf Stunden mussten sie zu drei Einsätzen ausrücken, wie die der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Freitag mitteilte.

Zunächst meldete sich gegen zwei Uhr morgens eine Segeljacht mit Wassereinbruch, die an der Mündung zum Peenestrom auf einer Sandbank festsaß. Die Jacht aus Niedersachsen wurde von Seenotkreuzer freigeschleppt und in den Hafen gebracht.

Wenige Stunden später ereilte einem Fahrgastschiff mit 16 Passagieren ein ähnliches Schicksal. Im engen Fahrwasser des Peenestroms war das Schiff vom Kurs abgekommen, hatte sich ebenfalls festgesetzt und musste frei geschleppt werden. Als der Seenotkreuzer bereits auf Fahrt zur Station kam ein weiterer Notruf aus derselben Region. Der Seenotkreuzer kehrte um und half einer Jacht mit vier Seglern, die ebenfalls festgekommen war. mv

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