HSY-Verkauf noch nicht perfekt

Die griechische Regierung hat sich für eine Mehrheitsübernahme der zum ThyssenKrupp-Konzern gehörenden Werft Hellenic Shipyards (HSY) durch die Werftgruppe Abu Dhabi Mar ausgesprochen.

Der Plan, dass Abu Dhabi Mar 75,1 Prozent an HSY erwirbt und ThyssenKrupp die restlichen 24,9 Prozent behält, habe wegen der Sicherung von Arbeitsplätzen ihre volle Rückendeckung, hieß es am Montag in einer Mitteilung der Regierung.

Für ThyssenKrupp ist der Verkauf der Werft in Skaramanga bei Athen aber damit noch nicht abgeschlossen. „Es laufen noch Gespräche mit der Regierung und Abu Dhabi Mar. Auch wenn es in griechischen Medien den Anschein hat, so ist der Verkauf noch nicht unter Dach und Fach", sagte Unternehmenssprecherin Anja Gerber gestern dem THB. Zu weiteren Einzelheiten wie dem Verkaufspreis nehme man keine Stellung.

Ende verganenen Jahres hatte der Konzern angekündigt, HSY für einen symbolischen Preis von einem Euro verkaufen zu wollen. Dafür müsste der Käufer aber alle Schulden übernehmen. HSY wartet noch immer auf 524 Millionen Euro vom griechischen Staat. Die im Herbst neu gewählte Regierung verweigert die Abnahme dreier U-Boote wegen angeblicher Baumängel. Nach dem Eingang von fünf Angeboten hatte ThyssenKrupp Abu Dhabi Mar als „bevorzugten Käufer" in Athen vorgestellt.

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