Intersee-Frachter auf Grund gelaufen

In der Ostsee ist vor der dänischen Insel Lolland der mit Stahlplatten beladene Frachter "Winona" der Harener Reederei Intersee auf Grund gelaufen. 

Wie das dänische Rettungskommando SOK gestern mitteilte, wird der 132 Meter lange Frachter bis zur Klärung der Unglücksursache festgehalten. Weitere Angaben machte die Behörde nicht. Auch die Reederei wollte sich zunächst nicht zu dem Vorfall äußern.

Das Schiff war in der Nacht bei einer Wassertiefe von sechs Metern südöstlich von Gedser auf Grund gelaufen. Wie der Rundfunksender NDR 1 Radio MV weiter berichtete, war der Rostocker Schlepper Bugsier 16 zuerst vor Ort. «Wir durften aber nicht eingreifen, weil das Schiff in dänischem Hoheitsgebiet festsitzt», sagte der Bugsier- Einsatzkoordinator Peter Meyer in Hamburg der dpa. «Die dänischen Behörden wollen den Vorfall erst prüfen.»

Laut NDR 1 Radio MV durfte der Havarist nicht freigeschleppt werden, da befürchtet wurde, dass er dabei auseinanderbricht. Es gebe aktuell keine Gefahr durch auslaufenden Treibstoff, hieß es. Laut Meyer besteht für das Schiff und die Besatzung für die nächsten Tage keine Gefahr.

Taucher sollen dem Sender zufolge nun den Zustand des Schiffskörpers untersuchen. Nach Angaben der Bugsier Reederei müsse das Schiff auf See entladen werden, um es frei zu bekommen. Das könne sich über mehrere Tage hinziehen, da starke Windböen angekündigt seien. Der Frachter fährt laut NDR unter der Flagge von Antigua St. Johns und war auf dem Weg von St. Peterburg nach Bremen.

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