"Ja" zum Pipeline-Ausbau

Der erste Leitungsstrang zwischen Wyborg und Lubmin ging am 8. November 2011 in Betrieb. Foto: Nordstream
Das größte Energieprojekt im Ostseeraum, die Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland, hat weiteren politischen Rückenwind bekommen. Die Wogen hätten sich geglättet, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Ende des Ostseeratsgipfels in Stralsund. Polen und die baltischen Staaten hatten das bislang 7,4 Milliarden Euro teure Megaprojekt des Firmenkonsortiums Nord Stream von Beginn an stark kritisiert. Derzeit arbeitet Nord Stream an einer Machbarkeitsstudie für einen dritten und vierten Leitungsstrang. Unter der Voraussetzung, dass alle umweltpolitischen Vorschriften und Vorgaben des EU-Binnenmarktes eingehalten würden, sei der Ausbau der Trasse von gegenseitigem Nutzen.
Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"