"Karlsruhe" beendet Anti-Piraterie-Einsatz
Die Fregatte „Karlsruhe" ist am Samstag von ihrer Anti-Piratenmission am Horn von Afrika in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurückgekehrt.
Zahlreiche Familienangehörige und Freunde begrüßten die Heimkehrer auf Deutschlands größtem Flottenstützpunkt. Das Schiff des 4. Fregattengeschwaders mit seinen mehr als 200 Besatzungsmitgliedern war fast vier Monate im Einsatz. Die „Karlsruhe" fuhr zunächst im Ständigen Maritimen Einsatzverband der NATO (SNMG 2) und schloss sich dann der „Atalanta"-Mission der EU im Kampf gegen Piraten vor Ostafrika an.
Sie legte dabei insgesamt rund 25 000 Seemeilen zurück. Die Besatzung der Fregatte hatte am 27. Oktober im Indischen Ozean mutmaßliche Piraten in Gewahrsam genommen und in Mombasa an kenianischen Strafverfolger ausgeliefert (THB 29.10.2009). Zudem half sie, einen Brand auf der französischen Fregatte „La Fayette" im Hafen von Dschibuti zu löschen. Der Deutsche Bundestag hatte vor knapp einem Jahr eine Beteiligung an der „Atalanta"-Mission beschlossen.