Kaum Hoffnung am Jangtse
Vier Tage nach der Schiffskatastrophe auf dem Jangtsekiang in China kommen die Bergungsarbeiten nur langsam voran.
Fast 400 Menschen werden immer noch vermisst. Wie das Staatsfernsehen berichtete, haben die Bergungstrupps damit begonnen, Löcher in den Rumpf des kieloben liegenden Schiffes „Stern des Orients“ zu schneiden. Da rüber hinaus befestigten Einsatzkräfte Stahlseile am Kiel, um das Schiffswrack zu stabilisieren. Die Chancen,das jemand im Rumpf des Schiffes überlebt haben könnte, sind nach Angaben des chinesischen Fernsehens gering. Nur 14 Menschen konnten bis gestern lebend gerettet werden. Insgesamt waren 456 Passagiere an Bord. Das vierstöckige Schiff soll nach einem Tornado in Schieflage geraten und „in nur ein bis zwei Minuten“ gekentert sein. dpa/bre
