Kongress für Meeresumweltschutz

Unternehmer der maritimen Wirtschaft treffen sich im September zum ersten internationalen Meeresumweltschutz-Kongress (global maritime environmental congress – gmec) in Hamburg.

Am Rande der Leitmesse für die internationale Schiffbauindustrie (SMM) wollen die Teilnehmer ihre Ziele bis zum Jahr 2020 diskutieren, so die Hamburg Messe und Congress GmbH. Themen sind zum Beispiel der Ausstoß von Kohlendioxid, Stickoxiden, Schwefeldioxid und Feinstaub sowie der Umgang mit Ballastwasser.

Zu den Vorsitzenden der Arbeitsgruppen gehören der Chef der Grimaldi-Reederei, Emanuele Grimaldi, der geschäftsführende Gesellschafter der Papenburger Meyer Werft, Bernard Meyer, der Fincantieri-Vorstand Corrado Antonini und der Vorsitzende der Internationalen Schifffahrtskammer, Spyros Polemis. Außerdem sind hochrangige Vertreter vom europäischen Kreuzfahrtverband (David Dingle), dem Germanischen Lloyd (Dr. Hermann J. Klein) und von Lloyd’s Register of Shipping (Tom Boardley) vertreten. Für das Unternehmen Deerberg-Systems, das Entsorgungssysteme für Schiffe anbietet, kommt Inhaber Jochen Deerberg nach Hamburg. Er verweist auf bereits erzielte Erfolge der Schifffahrtsbranche im Meeresumweltschutz, mahnt aber auch: „Nur wenn die gesamte Branche zusammenarbeitet, können wir die internationale Schifffahrt noch umweltfreundlicher gestalten." Das Familienunternehmen Deerberg hat bis jetzt mehr als 800 Schiffe, davon 157 Passagierschiffe, mit umweltschonenden Entsorgungssystemen ausgerüstet und ist damit weltweit führend. Antonini unterstreicht das gemeinsame Interesse und meint, „technologisch gesehen sind wir schon auf dem richtigen Weg".

Die SMM öffnet vom 7. bis 10. September in den Hamburger Messehallen ihre Pforten. Am 7. und 8. September wollen die gmec-Teilnehmer in fünf Arbeitsgruppen tagen. Dabei geht es auch um Schiffsdesign und Gesetzgebung. gmec soll künftig im Zweijahresrhythmus stattfinden. Schirmherrin beider Veranstaltungen ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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