Korvetten-Reparatur abgeschlossen

Eineinhalb Jahre nach dem Auftreten von Getriebeschäden ist gestern die Korvette „Braunschweig" in ihren Heimathafen Rostock-Warnemünde zurückgekehrt.

Nach dem Bekanntwerden der Schäden waren die erst 2008 fertiggestellten Boote dieser Klasse in den vergangenen Monaten repariert worden. Die „Braunschweig" und die zweite Korvette „Magdeburg" absolvierten Ende vergangener Woche erfolgreich letzte See-Erprobungen. Die beiden Marineschiffe seien voraussichtlich Mitte 2011 einsatzbereit, teilte das Bundesverteidigungsministerium mit. Drei weitere Korvetten – „Erfurt", „Oldenburg" und „Ludwigshafen am Rhein" – sollen bis Ende kommenden Jahres folgen.

Mit der „Braunschweig" hatte die Deutsche Marine im April 2008 das erste Kriegsschiff dieser Bauart in Dienst gestellt, im September des gleichen Jahres folgte die „Magdeburg". Wegen der Schäden musste die ursprünglich bis Mitte 2009 geplante Indienststellung von fünf neuen Korvetten verschoben werden. Die drei anderen Einheiten haben der Mitteilung zufolge zwar den militärischen Probefahrtbetrieb bereits hinter sich, sind aber noch nicht in Dienst gestellt. Laut früheren Angaben kosten die Korvetten zusammen rund 1,2 Milliarden Euro. Heute wird Fregattenkapitän Lars Schümann das Kommando über das Geschwader übernehmen. Neben den fünf Korvetten gehören der Tender „Donau", der Stab sowie eine Systemunterstützungsgruppe zum Geschwader. In Warnemünde ist neben dem Korvetten-Geschwader das 7. Schnellboot-Geschwader mit zehn Booten und einem Versorger stationiert

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