Krise in der weltweiten Tankschifffahrt zugespitzt

Tanker-Neubau „Dimitris P“ erstmals bei NWO in Wilhelmshaven. Foto: Bökhaus
Die Krise der weltweiten Tankschifffahrt hat sich in den vergangenen Wochen zugespitzt. Zum einen hat die Nachfrage wegen der sich abschwächenden Konjunktur viel Schwung verloren, teilte die HSH Nordbank jetzt weiter mit. Zum anderen hat das immer weiter steigende Überangebot an Schiffen zu einem dramatischen Verfall der Charterraten geführt. Insbesondere im Segment der Supertanker (VLCC) konnten die Charterraten oftmals nicht einmal die operativen Schiffskosten decken. Das ist auch am Zweitmarkt für gebrauchte Öltanker ersichtlich. Hier wurden teilweise neue Tiefststände erreicht. Zudem mussten die Reeder im Jahresverlauf rund 50 Prozent höhere Bunkerölpreise verschmerzen.
Den ausführlichen HSH-Marktbericht finden Sie im "THB Täglicher Hafenbericht"