Künstliche Intelligenz für die Schiffsbrücke
Die Bewältigung von wachsendem Handelsvolumen, die Verbesserung der Sicherheit, die Wirtschaftlichkeit und die Umweltfreundlichkeit – das sind die Herausforderungen der Seeschifffahrt. Im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium geförderten Projektes „B ZERO“ entwickelt das Fraunhofer-Institut mit Wärtsilä, Hoppe Bordmesstechnik, NautilusLog, der Bernhard Schulte Gruppe sowie dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie ein Sensor- und Navigationssystem, das zur autonomen Steuerung auf Handelsschiffen eingesetzt werden soll.
Wie die Wissenschaftler jetzt in ihrem Newsletter melden, soll das System in der Lage sein, das Schiff zwischen definierten Abfahrts- und Ankunftspunkten autonom zu führen, so dass eine rund um die Uhr besetzte Brücke nicht erforderlich ist. Mit dem System soll die vorausschauende Vermeidung von Kollisionen und Grundberührungen in nautischen Situationen unterstützt werden.
Ein Prototypsystem als Ziel des Projekts soll durch Tests an Bord eines Frachtschiffs im Echtbetrieb validiert werden, heißt es. tja
