Ladungsverluste sind nicht zu kompensieren
Die Hamburger Hafenbahn hat im vergangenen Jahr erneut einen Mengenrekord verbucht. Allein bei den Containern wurden im Seehafen-Hinterlandverkehr mit 2,44 Millionen TEU praktisch so viele Boxen transportiert wie bei den drei großen Mitbewerbern Rotterdam, Antwerpen und Bremische Häfen zusammen. Kann der Hamburger Hafen also dank ausgeprägter Bahnkompetenz – und im Zusammenwirken mit der kommenden Elbvertiefung – verlorene Ladungsmengen zurückgewinnen? Nein, sagen 60,9 Prozent der THB-Leser.
In unserer aktuellen Frage der Woche geht es um die neuerlichen Tankeranschläge in der Straße von Hormus. Wird die Entwicklung am Arabisch-Persischen Golf zu einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Weltschifffahrtsmärkte, vor allem im Bereich Rohöl- und Produktentanker, führen und damit auch die Entwicklung der Weltwirtschaft negativ beeinflussen? Stimmen Sie ab. bek/EHA
So stimmten unsere Leser in der vergangenen Woche ab:
Kann der Hamburger Hafen dank hoher Bahnkompetenz und Elbvertiefung verlorene Ladungsmengen zurückgewinnen?
Ja: 39,1 Prozent
Nein: 60,9 Prozent
