Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Ostsee-Pipeline

Mitte April wurde die letzte Röhre des zweiten Strangs verlegt. Foto: Nord Stream
Nord Stream prüft den Ausbau der 1200 Kilometer langen Ostsee-Gaspipeline um einen dritten und vierten Leitungsstrang. Die Anteilseigner des Bau- und Betreiberkonsortiums haben grünes Licht für eine Machbarkeitsstudie zum Bau von zusätzlich bis zu zwei weiteren Leitungssträngen gegeben, wie Nord-Stream-Sprecher Ulrich Lissek am Freitag sagte. Die Studie werde technische Lösungen, mögliche Routenverläufe, Umweltauswirkungen und Kosten eines Trassenausbaus prüfen. Das Ergebnis soll bereits in acht Monaten den Nord-Stream-Gesellschaftern, den Energiekonzernen Gazprom (Russland), BASF Wintershall, E.ON Ruhrgas (Deutschland), Nederlandse Gasunie und dem französischen Unternehmen GDF Suez, vorgelegt werden.