Maersk schreibt wieder schwarze Zahlen
Der dänische Schifffahrts- und Öl-Konzern A.P. Møller-Mærsk hat im Zuge der spürbaren Erholung im Welthandel seine Gewinnprognose erhöht.
Eine Belebung bei den Frachtraten und der gestiegene Ölpreis haben Mærsk einen höher als erwarteten Profit im ersten Quartal dieses Jahres beschert. Der von Januar bis März erwirtschaftete Konzerngewinn beträgt umgerechnet 639 Millionen Dollar, teilte Mærsk gestern in Kopenhagen mit. Im Vergleichszeitraum des vergangenen Krisenjahres musste die dänische Unternehmensgruppe noch einen Verlust von 373 Millionen Dollar hinnehmen. Insgesamt gehe man nun von einem starken Gesamtjahresergebnis aus, nachdem bisher lediglich ein moderater Gewinn erhofft wurde, hieß es in einer Mitteilung.
Speziell für den Containerschifffahrtsbereich wird durch verbesserte wirtschaftliche Aussichten für das ganze Jahr 2010 ein positives Ergebnis erwartet. Hier lag der Quartalsgewinn bei 168 Millionen Dollar nach einem Verlust von 581 Millionen Dollar im Vorjahr. Noch im März hatte Mærsk befürchtet, dass die Reedereisparte im Kalenderjahr 2010 rote Zahlen schreiben würde. Das Ergebnis im weltweiten Terminalbetrieb stieg bei 7,6 Millionen abgefertigten Containern von 60 Millionen Dollar auf 115 Millionen Dollar.