Maersk will 500 Millionen Dollar einsparen

Der dänische Multikonzern A.P. Moeller-Maersk will nach erheblichen Sparmaßnahmen im vergangenen Jahr in 2010 bis zu 500 Millionen Dollar einsparen.

„Wir leiten diese Einsparungen aber nicht ein, weil wir ohne sie wirtschaftlich nicht überleben können", betonte Konzern-Chef Nils Smedegaard Andersen in einer Unternehmensmitteilung vom Montag. Vielmehr gehe es darum, im Konkurrenzkampf die Wettbewerbsfähigkeit signifikant zu erhören.

Die Gruppe, zu der auch die weltgrößte Containerreederei Maersk Line gehört, hatte nach eigenen Angaben in 2009 bereits mehr als zwei Milliarden Dollar Kosten gespart. In dem Krisenjahr musste der Konzern unter anderem durch die Einbrüche auf den internationalen Schifffahrtsmärkten und gesunkene Ölpreise den ersten Jahresnettoverlust (740 Millionen Euro) in seiner Unternehmensgeschichte hinnehmen. Es werde schwieriger als im vergangenen Jahr werden, Einsparmöglichkeiten zu finden, so Andersen weiter. Allerdings könnten auch kleinere Einschnitte Wirkung zeigen. Von einigen weniger profitablen Unternehmenszweigen wolle man sich trennen. Um welche Sparten es sich dabei handeln könnte, sagte der Konzernchef nicht. Den Schifffahrtssektor wird es aber wohl nicht treffen. Andersen: „Die Maersk Line hat das Potenzial, einen weit größeren Gewinn pro Container einzufahren als andere Wettbewerber. Daher rechne ich dort mit einem ordentlichen Ergebnis."

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