Metall-Arbeitgeber bieten 0,9 Prozent

Bei den Tarifverhandlungen für die deutsche Metall- und Elektroindustrie hat der Arbeitgeberverband Metall NRW ein erstes Angebot vorgelegt. Dauerhaft sollen Beschäftigte der Branche 0,9 Prozent mehr Lohn erhalten, zusätzliche 0,3 Prozent würden sie in Form einer Einmalzahlung erhalten.

Der Chef der Gewerkschaft IG Metall in Nordrhein-Westfalen, Knut Geisler, nennt das Angebot „mickrig“. Arndt Kirchhoff, Präsident des Arbeitgeberverbandes, betrachtet den Vorstoß hingegen als „angemessen und realitätsabbildend“. Das Angebot berücksichtige die Unsicherheit der Branche, die aktuell von den Niedrigpreisen der chinesischen Konkurrenz bedroht werde, so die Arbeitgeberseite. Noch vor dem Ende der Friedenspflicht in der Nacht zum 29. April wollen sich beide Parteien erneut zusammensetzen. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur räumte Kirchhoff bereits ein, dass das Angebot nicht das letzte Wort der Arbeit geber sei. ger/dpa

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