MOL-Chef Muto: „Eine Fusion ist eine Option“

Als Einzelwettbewerber gehören MOL, NYK und “K” Line nicht zu den drei größten Marktakteuren in einem ihrer Fahrtgebiete. Foto: Hasenpusch
Sollten die Gedankenspiele um eine tiefgreifende Kooperation japanischer Containerreeder Realität werden, könnte ein neuer Großwettbewerber in der Linienschifffahrt entstehen. Angesichts der schwachen wirtschaftlichen Ergebnisse reißen die Spekulationen nicht ab, dass Mitsui O.S.K. Lines (MOL), NYK und “K” Line ihre Aktivitäten in diesem Segment zusammenlegen könnten. In der Gruppe der großen Carrier wäre es die erste derartige Aktion seit 2005, als Maersk den Konkurrenten P&O Nedlloyd und Hapag-Lloyd CP Ships übernommen hatten. MOL-Chef Koichi Muto hatte unlängst entsprechende Gespräche zwischen den japanischen Reedereien vorsichtig dementiert. Er sagte aber auch, dass sie „noch nicht“ stattgefunden hätten, für die nahe Zukunft Verhandlungen aber nicht ausgeschlossen werden könnten. Eine Fusion sei eine Option, so Muto. Als Einzelwettbewerber gehören MOL, NYK und “K” Line laut dem Branchendienst Alphaliner nicht zu den drei größten Marktakteuren in einem ihrer Fahrtgebiete.
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