Motoren-Defekt stoppt „Goldeneye“

Zwangsstopp: Die 180 Meter lange „Goldeneye“ in Wilhelmshaven, Foto: Bökhaus
Ein Maschinenschaden hat den Bulkcarrier „Goldeneye“ gestoppt. Auf dem Weg von Mukran/Rügen nach Havanna/Kuba, wurde auf dem mit 23.433 BRZ vermessenen Schiff (IMO: 9637131) in der Nordsee ein Schaden an der Maschine festgestellt. Mithilfe zweier Schlepper wurde der knapp 180 Meter lange Frachter umgehend nach Wilhelmshaven geschleppt.
Die „Goldeneye“ ist mit 30.000 Tonnen Weizen beladen und wurde zunächst in den Binnenhafen geschleppt und am Südwestkai vertäut.
In den kommenden Tagen wird durch die Hamburger Werft Blohm + Voss ein an der Hauptmaschine lokalisierter Schaden untersucht. Teile des Motors mit einem Gewicht von 20 bis 30 Tonnen sollen dann ausgebaut und zur Reparatur nach Hamburg transportiert werden.
Etwa drei Wochen wird diese Reparatur an dem Frachter, der von der griechischen Navarone Marine Enterprise beschäftigt wird, dauern, heißt es. db/tja
