Nach Kollision gesunken

Zwei Tage nach der Kollision mit einem japanischen Walfangschiff ist ein Boot der Tierschutzorganisation Sea Shepherd am Freitag in der Antarktis gesunken. Wie der Gründer und Präsident der Organisation zum Schutz der Wale, Paul Watson, am Freitag mitteilte, habe die «Ady Gil» immer mehr Wasser aufgenommen und sei nicht mehr zu retten gewesen. Die Aktivisten schleppten den Hightech-Trimaran zu einer französischen Forschungsstation, doch auf dem Weg sank das Schiff.

Das Schnellboot war am Mittwoch rund 2500 Kilometer südlich der australischen Insel Tasmanien mit dem japanischen Walfangbegleitschiff «Shonan Maru 2» zusammengestoßen. Dabei wurde der Bug des Bootes, das 2008 den Weltrekord für die schnellste Weltumrundung eingefahren hatte, abgetrennt. Walfänger und Tierschützer machten sich gegenseitig für die Kollision verantwortlich.

Alle sechs Besatzungsmitglieder der «Ady Gil», fünf Neuseeländer und ein Niederländer, waren gerettet und von einem anderen Sea-Shepherd-Boot aufgenommen worden. Die Schifffahrtsbehörden in Neuseeland und Australien untersuchen den Unfall.

Nach der Kollision hatte Sea Shepherd die neuseeländische Regierung aufgefordert, Marineschiffe zum Schutz seiner drei Boote zu entsenden. Dies hatte Außenminister Murray McCully am Freitag abgelehnt. Wenn Menschen entschlossen seien, ihr Leben auf hoher See zu riskieren, sei es nicht Aufgabe der Regierung, sie zu schützen, sagte er dem neuseeländischen Rundfunk. «Unser Ziel bleibt es, die japanische Walfangflotte ökonomisch zu vesenken, sie also in den Bankrott zu shcicken», sagte Wahlschützer Watson.

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