"Nord Stream"-Pipeline wird länger

Die Ostsee-Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland wird einen Kilometer länger als ursprünglich geplant. Grund sind Änderungen des Trassenverlaufs im Abschnitt der deutschen Gewässer außerhalb der Zwölfmeilenzone, teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg mit. Die Verlegung des Trassenverlaufs in größere Wassertiefen nütze der Schifffahrt. Zudem werde dadurch das Eingraben der Rohrleitungen auf einer Länge von rund vier Kilometern vermieden.

Bei den ersten Baugenehmigungen in 2009 war die Gesamtlänge mit 1223 Kilometern angegeben worden. Nachdem Deutschland, Dänemark und Schweden bereits im letzten Jahr den Bau erlaubt hatten, genehmigten zuletzt auch finnische Umweltbehörden die „Nord-Stream"-Pipeline. Nach der Fertigstellung will das Nord-Stream-Konsortium um den rusischen Gazprom-Konzern ab 2011 jährlich 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Mitteleuropa pumpen.

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