Nordic stellt erste Stena-Fähre vor

Die schwedische Fährreederei Stena Line hat gestern mit der „Stena Hollandica" die nach ihren Angaben größte RoPax-Fähre der Welt auf der Nordic-Werft in Wismar vorgestellt.

Nach fast zwei Jahren Bauzeit soll die erste der so genannten „Superferries" ab Anfang Mai auf der Linie zwischen dem britischen Harwich und dem niederländischen Hoek van Holland eingesetzt werden. Am 1. Mai soll sie die Werft verlassen. Für Oktober dieses Jahres ist die Fertigstellung des nahezu baugleichen Schwesterschiffes „Stena Britannica" geplant.

Die 240 Meter langen Fähren können 1200 Passagiere und 320 Pkw transportieren. Nach Angaben der Reederei würde eine Schlange aus allen Lkw und Trailern, die auf den Schiffen zusätzlich Platz finden, 5,5 Kilometer lang sein.

Die „Stena Hollandica" und die „Stena Britannica" halten unter anderem wegen einer optimierten Rumpfform und eines speziellen Anstrichs des Unterwasserschiffs den Treibstoffverbrauch so gering wie möglich, heißt es in einer Reedereimitteilung. Dies diene ebenso dem Umweltschutz wie ein spezielles Heizsystem, das seine Energie aus umgewandelten Emissionen der vier MAN-Hauptmaschinen generiert.

Die Stena Line hatte die beiden Schiffe für jeweils 200 Millionen Euro noch bei den ehemaligen Wadan-Werften bestellt. Infolge der Wadan-Insolvenz handelte die Reederei mit dem Insolvenzverwalter einen Preisabschlag von insgesamt 24 Millionen Euro aus.

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