Norweger zu dick für Seefahrer-Job
Immer mehr Norweger müssen den Seemannsberuf aufgeben, weil sie zu dick für die Schifffahrt sind. Wie die Osloer Zeitung „Aftenposten" gestern berichtete, entzogen die Aufsichtsbehörden im vergangenen Jahr 511 Seeleuten die Arbeitserlaubnis, weil sie die gesundheitlichen Mindestanforderungen nicht mehr erfüllten. Das sei eine Steigerung um 20 Prozent gegenüber 2008.
Der 42-jährige Kapitän Per-Jarle Voksø berichtete, dass er seinen Job nur durch eine Operation retten konnte, mit der sein Gewicht von 168 auf 100 Kilogramm vermindert wurde. Nach den norwegischen Regeln ist für Seeleute maximal ein Körpermasseindex (BMI) von 35 zulässig. Der BMI misst das Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße. Als Normalgewicht gilt ein BMI von
18,5 bis 25.