Piraten geben "Ariana" frei

Nach sieben Monaten in der Gewalt somalischer Piraten ist der griechische Frachter "Ariana" mit 24 ukrainischen Seeleuten an Bord gegen ein Lösegeld von umgerechnet 1,9 Millionen Euro freigekommen.

Die Besatzung sei wohlauf und werde bald nach Hause geflogen, sagte der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko am späten Donnerstag in der Hauptstadt Kiew.

Die Piraten hatten das unter maltesischer Flagge fahrende Schiff der griechischen Reederei Alloceans Shipping Anfang Mai im Indischen Ozean gekapert. Die «Ariana» war mit ihrer Ladung Sojabohnen auf dem Weg von Brasilien in den Iran.

Juschtschenko sprach von «schwierigen Verhandlungen» mit den Entführern. Nun sei aber wichtig, dass die Seeleute frei seien. Der Frachter werde von internationalen Kriegsschiffen in einen sicheren Hafen geleitet. Dies dauere mindestens fünf Tage, denn das Schiff sei leicht beschädigt, sagte das Staatsoberhaupt der Ex-Sowjetrepublik.

Voraussichtlich in Kenia werde die Besatzung ärztlich betreut. «Die Situation ist nach einer solch langen Geiselnahme natürlich immer angespannt, aber nicht kritisch», sagte Juschtschenko in Kiew.

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