Polizei sieht Sicherheit der Elbe in Gefahr
Mit der geplanten Schließung des Hamburger Wasserschutzpolizei-Reviers in Cuxhaven ist nach Ansicht der Polizei-Gewerkschaft (GdP) die Sicherheit auf der Elbe in Gefahr.
Die beabsichtigte Schließung des Postens in Cuxhaven ist Teil des drastischen Sparkurses in Hamburg, den der schwarz-grüne Senat am vergangenen Freitag verkündet hatte. Vorgesehen ist, dass die 36 Beamten der Wasserschutzpolizei künftig von Hamburg aus ihren Dienst versehen.
Hamburg sei verpflichtet, auch in der Elbmündung und der Deutschen Bucht zu patrouillieren. Sollten die beiden Polizeiboote „Bürgermeister Weichmann" und „Bürgermeister Brauer" demnächst in Hamburg stationiert sein, wäre dies nicht möglich. Denn die Boote bräuchten vier bis fünf Stunden bis Cuxhaven und müssten dann weiter in die Nordsee fahren. Laut GdP ist das mit einem Zwölf-Stunden-Schicht-betrieb nicht zu leisten.