Rettungskreuzer „Minden“ erreicht Lesbos

Der Seenotrettungskreuzer „Minden“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist jetzt auf eigenem Kiel auf der Insel Lesbos angekommen. Mit der „Minden“ unterstützen die deutschen Seenotretter für einen begrenzten Zeitraum die griechischen Such- und Rettungskräfte im Rahmen einer international koordinierten Aktion. Nahezu täglich geraten in deren Einsatzgebiet Flüchtlinge in Seenot. Gemeinsames Ziel mehrerer nordeuropäischer Seenotrettungsgesellschaften ist es, die Strukturen vor Ort nachhaltig zu stärken. Derzeit sind griechische Seenotretter über die Grenzen ihrer Ressourcen hinaus gefordert.

Die Überführungs-Crew der Seenotretter um Vormann Ulrich Fader (Station Bremerhaven) hatte mit der „Minden“ am Wochenende Lavrio östlich von Athen verlassen. Drei Tage zuvor hatte der Schwergutfrachter „Atlantic“ den Seenotrettungskreuzer mit Tochterboot „Margarete“ dort entladen. Die maritime Projektspedition PM Shipping hatte den Seenotrettern am 10. Februar den Transport ab Bremerhaven zum Selbstkostenpreis ermöglicht.

Vor Mytilini werden die Seenotretter in den kommenden Tagen das Revier erkunden. Die erste Einsatz-Crew der „Minden“ wird für den 5. März auf Lesbos erwartet. Alle Einsätze der „Minden“ werden vom Joint Rescue Coordination Centre (JRCC) Piräus, der griechischen Seenotleitung, koordiniert. fab

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