Rückbau der „Seute Deern“ schreitet voran

Die Masten der „Seute Deern“ wurden mithilfe eines Schwerlastkrans demontiert, Foto: Hero Lang
Die Masten des maroden Bremerhavener Museumsschiffs „Seute Deern“ sind demontiert worden. Sie können nun wie geplant eingelagert und für den Neubau der Bark gesichert werden. Am 23. Januar will die Lenkungsgruppe „Seute Deern/Museumshafen“ zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.
Gesprochen werden soll dann nicht nur über die „Seute Deern“, sondern auch über fünf weitere Schiffe im Museumshafen: das Feuerschiff „Elbe 3“, der Oder-Haffkahn „Emma“, der Walfangdampfer „Rau IX“, der Bergungsschlepper „Seefalke“ und der Binnenschlepper „Helmut“. Die Kosten für die Sanierung dieser Museumsschiffe belaufen sich nach Angaben des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) auf circa 2,9 Millionen Euro. Hinzu kommen dem DSM zufolge weitere 0,5 Millionen Euro für die Sanierung von Objekten an Land, darunter Schiffsschrauben und Kräne. Die Zahlen basieren auf Kostenschätzungen des DSM auf Grundlage eines schiffsbautechnischen Gutachtens. bek
