Russland: Anreize für Schiffbau-Wachstum

OSK will sich künftig verstärkt global orientieren, daher wurde in Finnland 2010 das Joint Venture Arctech Helsinki Shipyard mit STX gegründet. Foto: STX Shipyard
Russland will mit Werften als Sonderwirtschaftszonen und Anreizen für Reeder dem Schiffbau zu mehr Wachstum zu verhelfen. Das sieht das neue föderale Gesetz zur Unterstützung des Schiffbaus und der Schifffahrt vor, das kürzlich von Präsident Medwedew unterzeichnet wurde. Der Schiffbau gilt für die Regierung als industrielle Kernbranche, die sie unbedingt erhalten will. 2007 wurden wichtige Werften in einer staatlichen Holding OSK zusammengefasst. Dazu gehören 39 Schiffbau- und Reparaturbetriebe. Auf die Holding entfallen 70 Prozent der russischen Werftindustrie. Seit Herbst 2011 verwaltet der Konzern außerdem die beiden Sankt Petersburger Werften Baltijski Sawod und Sewernaja. Diese gehörten bislang zur OPK-Gruppe, gerieten aber in finanzielle Schwierigkeiten. Des Weiteren will Russland den einheimischen Werften Vergünstigungen gewähren, damit sie am Weltmarkt bestehen können.
Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"