Schimpf ist neuer Marine-Inspekteur

Konteradmiral Axel Schimpf ist neuer Inspekteur der Marine.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) übergab ihm am Mittwoch in der Flensburger Marineschule Mürwik das Kommando über die Marine. Der bisherige Inspekteur, Vizeadmiral Wolfgang Nolting, wurde am Abend mit einem Großen Zapfenstreich aus dem Amt verabschiedet. Nolting geht nach 43 Dienstjahren - davon vier Jahre als Inspekteur der Marine - in den Ruhestand. Guttenberg lobte den 62-Jährigen als «Admiral, wie er im Buche steht. Sie haben Maßstäbe gesetzt für die Marine im Einsatz.»

Nolting betonte in seiner Abschiedsrede vor rund 500 Gästen, Sorgen bereite ihm vor allem die materielle Ausstattung der Marine. Es fehle oft an Ersatzteilen. «Auch die Marine muss die Konsolidierung der Bundeswehr mittragen.» Wichtig sei jedoch, die Teilstreitkraft auf künftige Aufgaben vorzubereiten. Sein Nachfolger Schimpf sagte: «Man muss kritisch prüfen, was der Haushalt zulässt und was für die Marine übrig bleibt.»

Guttenberg erklärte, er sehe die Marine trotz der Haushaltslage des Bundes und vielfältiger Auslandseinsätze gut gerüstet. «Die Einsatzfähigkeit steht im Mittelpunkt.» Bei der Anti-Piraten-Mission Atalanta werde vor Augen geführt, wie wichtig der freie Seeverkehr sei.

Als 14. Marine-Inspekteur ist Schmipf ranghöchster Soldat der Teilstreitkraft. Der 57-Jährige war zuletzt Chef des Marineamtes in Rostock und davor unter anderem Abteilungsleiter beim Flottenkommando in Glücksburg (Schleswig-Holstein) und Koordinator für Streitkräfteplanung bei der NATO.

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