SeaFrance vor dem endgültigen Aus

Nach dem Verstreichen der letzten Bieterfrist ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Fährreederei SeaFrance fortgeführt wird, auf ein Minimum gesunken.
Am Montag lief der Zeitraum ab, in dem Interessenten ihre Angebote für die finanziell stark angeschlagene Ärmelkanal-Reederei hätten einreichen können.
Kürzlich hatte ein Pariser Handelsgericht zwei Offerten als unzureichend abgelehnt (THB 18. November 2011). Ein Joint Venture von DFDS und LD Lines (Louis Dreyfus) bot fünf Millionen Dollar, um die vier SeaFrance-Fähren in ihre Dienste zu integrieren, die Hälfte der 800 Arbeitsplätze sollten abgebaut werden. Außerdem hatte sich die Gewerkschaft CFDT als Käufer angeboten; zu einem symbolischen Preis von einem Euro. DFDS und LD Lines entschlossen sich jetzt, kein neues Angebot zu unterbreiten.

Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

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