Seenotretter in stürmischem Dauereinsatz

Bei stürmischen Winden mit starken Böen sind die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) allein am Samstag rund 30-mal im Einsatz gewesen.

In zahlreichen Revieren von Nord- und Ostsee halfen sie mehr als 60 Menschen. Vor Mukran/Rügen rettete das Tochterboot „Notarius“ des Sassnitzer Seenotrettungskreuzers „Harro Koebke“ einen erschöpften Surfer, der bei ablandigem Wind der Stärke 7 in das Fahrwasser des Fährhafens vertrieben war. „Ohne unsere Hilfe und die Aufmerksamkeit eines Anrufers hätte er es nicht zurück an Land geschafft“, so Andreas Schumacher, Vormann der „Harro Koebke“. Mit dem Seenotrettungskreuzer „Vormann Steffens“ holten die Hooksieler Helfer bei Windstärke 8 erst einen philippinischen Seemann mit offenem Fingerbruch vom Containerfrachter „Anna Sirkaa“, ehe sie den Kutter „Wangerland“ zurück in den Hafen von Hooksiel bugsierten. Eine Festmacherleine hatte sich gelöst und den Kutter gegen ein anderes Schiffes getrieben. Vor dem Brodtener Steilufer westlich von Travemünde hatte der Angelkutter „Prof. Oeftering“, mit 14 Menschen an Bord, Maschinenprobleme. Das Seenotrettungsboot „Hans Ingwersen“ nahm ihn auf den Haken und schleppte ihn in den Hafen. Vor Maasholm befreite der Seenotrettungskreuzer „Nis Randers“ zahlreiche Boote der Regatta „Modern Classics“, die auf Grund gelaufen waren. Nicht mehr helfen konnte die DGzRS einem Mann, der unter einem vor Warnemünde gekenterten Angelboot eingeschlossen war. bre

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