Sorge um Anbindung des Hamburger Hafens
Die logistische Anbindung an das transeuropäische Transportnetz (TEN-T)
wird in den kommenden Jahren zum kritischen Wettbewerbsfaktor für Deutschlands größten Hafenstandort Hamburg.
Zu diesem Ergebnis kommt die gestern vorlegte Studie „Handelswege der Zukunft“, die das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) im Auftrag der Hamburger Sparkasse erstellt hat. „Die geplanten Korridore durch Europa werden die Wettbewerbsposition Hamburgs maßgeblich beeinflussen“, betonte HWWI-Direktor Prof. Thomas Straubhaar. „Es gibt konkurrierende Hafenstandorte, die in den Planungen noch besser berücksichtigt sind“, so Straubhaar. Wenn Bundesregierung und Senat nicht schnellstens handeln, werde Hamburgs Konkurrenz gestärkt.
„Die Anbindung an die osteuropäischen Wachstumsregionen wird zum kritischen Erfolgsfaktor für dieHWWI-Studie westeuropäischen Häfen – im Wettbewerb untereinander, aber auch in Konkurrenz zu den Häfen in Südeuropa und dem Baltikum“, so Straubhaar.
Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"