Sorge vor höheren Strompreisen

Die von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) geplante Umlage für Windstrom aus Nord- und Ostsee (<link http: www.thb.info news single-view id regierung-will-bei-haftung-helfen.html external-link-new-window external link in new>Opens external link in new windowthb.info) weckt Sorgen vor steigenden Strompreisen. "Bevor man sich für eine Umlage entscheidet, sollte man sich über die Gesamtkosten klar werden, die auf die Verbraucher zukommen. Sonst wird das ein Fass ohne Boden", sagte Holger Krawinkel, Energieexperte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen, dem "Handelsblatt". 

Auch in der Industrie stoßen die Pläne für die "Offshore-Anbindungs-Umlage" auf Vorbehalte: "Durch die geplante Umlage für die Offshore-Anbindung steigen die Kosten der Energiewende weiter. Leider fürchten wir, dass dies nicht der letzte Aufschlag auf den Strompreis bleibt", sagte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, dem Blatt. Genaue Auswirkungen auf die Preise sind nach Angaben der Regierung aber noch nicht kalkulierbar. Die Anbindungskosten für Windparks auf See werden bereits über die Netzentgelte auf die Stromkunden umgelegt.


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