SPD setzt auf Bahn und Wasserstraße

Beim Ausbau der Verkehrswege wollen SPD und Gewerkschaften in Norddeutschland Bahnverbindungen und Wasserstraßen vorrangig behandeln. Darauf verständigten sich führende Politiker der SPD aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen am Freitag in Kiel bei einem Treffen mit Vertretern der Gewerkschaften. "Wir wollen versuchen, einen Prioritätenkatalog aufzustellen", sagte der Vorsitzende des DGB-Bezirks Nord, Uwe Polkaehn. Es gehe nicht um "Wünsch dir was", sondern um eine Liste, die auch finanzierbar ist. Die bisherige "Ahrensburger Liste" der wichtigsten norddeutschen Verkehrsvorhaben mit 19 Projekten und einem Finanzvolumen von 15 Milliarden Euro brauche einen Realitätscheck.

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