Supertanker wieder frei

Somalische Seeräuber haben einen gekaperten griechischen Supertanker nach sieben Wochen wieder freigegeben. Die «Maran Centaurus» konnte ihre Reise am Montag fortsetzen, wie die EU-Antipiratenmission «Atalanta» bei London mitteilte. Nur wenige Stunden zuvor sollen sich an Bord dramatische Szenen abgespielt haben.

Nach dem Abwurf eines Lösegelds auf das Schiff nahmen sich rivalisierende Seeräuberbanden gegenseitig unter Beschuss, wie griechische Medien berichteten. Der Öltanker mit 28 Mann Besatzung war Ende November von Piraten nordöstlich der Seychellen überfallen und bis vor die Küste Somalias gebracht worden.

Griechische Medien berichteten am Montag ohne Quellenangabe weiter, das Lösegeld in unbekannter Höhe sei von einem Hubschrauber oder einem kleinen Flugzeug aus auf den gekaperten Tanker abgeworfen worden. Die Reederei wollte sich dazu nicht äußern.

Der Supertanker war mit Öl aus Saudi-Arabien in die USA unterwegs, als er von den Piraten abgefangen wurde. Nach unbestätigten Informationen war das Schiff, das bis zu 300?000 Tonnen Öl transportieren kann, fast voll beladen.

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