Tote Fische als Protestzeichen
Umweltverbände haben gestern rund 150 Kilogramm tote Fische vor die Hamburger Wirtschaftsbehörde (BWVI) gekippt.
Diese waren den Verbänden nach in den letzten Tagen in der Elbe verendet. Mit der Aktion demonstrierten BUND, Nabu und WWF gegen die in Kürze beginnenden Baggerarbeiten für die Elbvertiefung. Zeitgleich übergaben sie Mitarbeitern der BMWI einen Antrag mit der Forderung, die Baggerarbeiten in den Sommermonaten auszusetzen, wenn die Sauerstoffwerte im Elbwasser so weit unterschritten werden, dass die Fischbestände bedroht sind. Eine Verschiebung oder das zeitweise Aussetzen der Arbeiten sei bei zwei Jahren Bauzeit zumutbar und verhältnismäßig, heißt es in einer Mitteilung. acw