Untergang in meterhohen Wellen
Bis zu acht Meter hohe Wellen und ein daraus resultierendes Verrutschen der Ladung haben in der vergangenen Woche zum Untergang des Kühlfrachters „Kea" vor der nordspanischen Atlantikküste geführt.
Das von der schwedischen „Holy House Shipping" bereederte Schiff trieb nach Angaben des spanischen Seenotrettungsdienstes stundenlang mit 60 Grad Schlagseite rund 160 Seemeilen westnordwestlich des Kap Vilán auf offener See. Es hatte Ammoniumnitrat geladen. Einige spanische Rettungsschiffe sowie ein portugiesischer und ein spanischer SAR-Hubschrauber, ein Rettungsflugzeug, die spanische Fregatte „Alvaro De Bazán" sowie mehrere Kutter und das passierende russische Kühlschiff „Sapphire" konnten 22 der 24 Crewmitglieder (14 von den Philippinen, zwei Kroaten, die übrigen aus Russland, Ghana und Lettland) retten.
Die Suche nach den zwei Vermissten dauerte zunächst noch an.