Unterweser-Reedereigruppe schließt neue Verträge

Die zur Linnhoff Schifffahrt-Gruppe gehörende Unterweser Reederei äußerte sich jetzt im jährlichen Mitteilungsblatt „Der Anker“ zur aktuellen Geschäftslage. So habe sie sich zwar stabilisiert, doch benötigten die modernen Schiffe in der Regel weniger Schlepperassistenz. Umschlagwachstum allein sei deshalb kein Garant für vermehrte Arbeit der Schlepperbesatzungen. Erschwerend komme hinzu, dass sich die Bunkerkosten stark erhöht hätten, deren Preis zur Jahresmitte 2011 um rund 50 Prozent über dem des Vorjahres gelegen hätte. Gestiegene Kosten und gleichzeitig höhere Kundenansprüche forderten von der Reederei verstärkte Anstrengungen, heißt es weiter. Es hätten dennoch einige Verträge neu geschlossen beziehungsweise verlängert werden können. So beispielsweise ein Vertrag mit der niederländischen Shell/NAM, der die Grundauslastung im Offshore-Geschäft in den kommenden Jahren sichere. Bestehende Verträge in der Seeschiffsassistenz im Hafen und für Bohrinselverschleppungen hätten verlängert werden können, und in Wilhelmshaven habe sich die Lage auf niedrigem Niveau stabilisiert.

Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

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