Urteil im "Erika"-Prozess erst im März
Der Berufungs-Prozess um den Untergang des Öltankers "Erika" vor der bretonischen Küste im Dezember 1999 findet weiter kein Ende.
Die Urteilsverkündung war ursprünglich für den 18. November vorgesehen. Nun gab das Gericht bekannt, dass der Prozess erst im März 2010 abgeschlossen werden wird, um die Argumente der beteiligten Parteien ausreichend hören und prüfen zu können.
Die „Erika" war im Dezember 1999 gesunken. Dabei traten rund 20 000 Tonnen Schweröl aus. Total war 2008 zu 192 Millionen Euro Schadensersatz verurteilt worden, weil der Konzern von Sicherheitsmängeln des Schiffes gewusst haben soll. Total betonte die Verantwortung des italienischen Klassifizierers Rina, der den Tanker trotz dieser Mängel zugelassen hatte.