Verletzte nach Verpuffung auf "Rip Hudner"

Bei einer Verpuffung auf dem Kohlefrachter „Rip Hudner" in Wedel sind gestern vier Männer verletzt worden. Ein Mann schwebte am Nachmittag in Lebensgefahr, teilte die Feuerwehr in Pinneberg mit.

Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdiensten war im Einsatz. Zwei Schwerverletzte wurden mit Hubschraubern ins Spezialkrankenhaus Boberg geflogen. Die beiden anderen Verletzten kamen ins Krankenhaus Wedel und ins Hamburger UKE. Die Männer im Alter zwischen etwa 30 und 40 Jahren erlitten schwere Verbrennungen. Nach ersten Ermittlungen war es im Maschinenraum des Schiffes zu einer Verpuffung gekommen. Einen Zusammenhang mit dem Löschen der Kohleladung aus Kolumbien für das örtliche Kraftwerk gibt es wahrscheinlich nicht.

Der 1994 bei der B&W Skibsvaerft A/S in Kopenhagen gebaute OBO-Carrier fährt für die auf Bermuda beheimatete Reederei B+H Ocean Carriers. Ein Anrufer hatte der Polizei einen lauten Knall und schwarzen Rauch aus Richtung des Elbeanlegers gemeldet.

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