Virus-Folgen kaum abzusehen
Der Ausbruch des neuartigen Coronavirus schlägt weiter hohe Wellen. Die Zahl der Infizierten und Todesopfer ist in der vergangenen Woche erneut gestiegen. Die Folgen sind auch in den chinesischen Häfen spürbar. Laut Alphaliner ist der Container umschlag dort seit dem 20. Januar um 20 Prozent gesunken. Ob diese Momentaufnahme Rückschlüsse auf die weiteren Konsequenzen für den Seegüterverkehr zulässt, bleibt abzuwarten. Die THB-Leser sind gespalten: Nur eine knappe Mehrheit glaubt, dass das Virus längerfristige Folgen für die Schifffahrt haben wird.
In unserer aktuellen Frage der Woche geht es um die deutsche Werftenlandschaft. Nachdem die hiesigen Schiffbauer beim Marineauftrag „MKS 180“ nahezu leer ausgingen, haben Industrie und Landespolitik einmal mehr Stellung bezogen: Der Bund müsse den Marineschiffbau zur nationalen Schlüsseltechnologie erklären, um auf europaweite Ausschreibungen verzichten zu können. Wird die Bundesregierung dieser Forderung nach der jüngsten Protestwelle nachkommen? Stimmen Sie ab. ger
So stimmten unsere Leser in der vergangenen Woche ab:
Wird der Ausbruch des Coronavirus längerfristig zu messbaren Beeinträchtigungen in der weltweiten Schifffahrt führen?
Ja: 54,7
Nein: 45,3