Waffenladung erreicht Simbabwe
Eine für Simbabwe bestimmte chinesische Waffenladung ist nach Medienberichten trotz internationaler Boykottaufrufe in dem afrikanischen Krisenstaat eingetroffen. Die südafrikanische Zeitung „The Weekender" berichtete, die Regierung von Präsident Robert Mugabe habe den Erhalt der 77 Tonnen umfassenden Partie bestätigt. Sie bestand aus drei Millionen Schuss Munition für Kalaschnikow-Sturmgewehre, 3000 Granaten sowie 1500 Panzerfäusten und befand sich an Bord des Frachters „An Yue Jiang". Nach einem Bericht der mosambikanischen Zeitung „Canal de Moçambique" hat ein Schiff der südafrikanischen Marine den Frachter auf Anordnung von Präsident Thabo Mbeki auf hoher See bebunkert. Das Schiff habe dann in Pointe Noire im Kongo die Ladung gelöscht. Die simbabwische Regierung dagegen behauptet, die Waffen seien in Angola gelöscht und dann per Flugzeug nach Harare geflogen worden. Die Ladung sollte ursprünglich in Südafrika gelöscht werden. Dies scheiterte aber unter anderem an einem Boykott der Hafenarbeiter.