Weiterer Abschnitt gesperrt
Das Eis auf der Elbe breitet sich immer weiter aus. Am Mittwoch wurde der Fluss zwischen Wittenberge in Brandenburg und Tangermünde in Sachsen-Anhalt für die Schifffahrt gesperrt, teilte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mit. In diesem Abschnitt ist das Wasser zu 50 bis 60 Prozent von Treibeis bedeckt. Bereits am Dienstagabend war die Schifffahrt elbabwärts zwischen Geesthacht und Wittenberge eingestellt worden.
Mit einer Entspannung der Lage in den nächsten Tagen rechne sie nicht, sagte die Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lauenburg, Bettina Kalytta.
Zwischen Hamburg und Geesthacht sei die Elbe inzwischen zu 89 bis 90 Prozent von Treibeis bedeckt, sagte Kalytta. Dort ruht die Schifffahrt bereits seit dem Wochenende. Um ein Zusammenfrieren der Schollen zu verhindern, sind acht Eisbrecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lauenburg im Tidebereich der Elbe im Einsatz. «Sie brechen die Schollen auf und halten sie in Bewegung, so dass das Eis mit dem ablaufenden Wasser abfließen kann», erläuterte Kalytta. Die Eisbrecher «Bison» und «Steinbock» liegen am Wehr in Geesthacht in Bereitschaft, um bei Bedarf den Schleusenkanal frei zu machen.