Yachthafen in Szczecin eröffnet
Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde jetzt die neue Stadtmarina in Szczecin vom 1. Stellvertreter des Stadtpräsidenten, Krzysztof Soska, feierlich eröffnet. Mit dabei war auch der Leiter des Amtes für Kreisentwicklung des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Burkhard Preißler. Insgesamt bietet die Marina zunächst Liegeplätze für 73 Boote und einen umfangreichen Service.
Die gegenüber den Hakenterrassen auf der Insel Grodzka liegende Marina ist für Freizeitkapitäne und Wassersportler ein interessantes Etappenziel auf der maritimen Strecke Berlin–Szczecin–Ostsee oder auch auf der Westpommerschen Segelroute. Die Marina wurde unter anderem aus einem Projekt finanziert, bei dem der LK Vorpommern-Greifswald Partner ist. Der Yachthafen gehört zu dem gemeinsamen INTERREG-Projekt „Basis für den Segeltourismus – Yachthafen Szcze cin und ZERUM Ueckermünde – auf der grenzüberschreitenden Wasserroute“.
Das Projekt wurde bereits 2009 vorbereitet. Unter der Leadpartnerschaft der Stadt Szczecin wirkte der damalige Landkreis Uecker-Randow, später Vorpommern-Greifswald, als Partner über das ZERUM Ueckermünde mit. Gegenstand war neben der Errichtung der städtischen Marina in Szczecin und dem Ausbau des Hafens am ZERUM in Ueckermünde auch die Gründung und Fortführung einer dauerhaften Zusammenarbeit der Segelzentren in Szczecin und Ueckermünde. Diese ist inzwischen sehr gut angelaufen, soll sich in den kommenden Jahren festigen und weiter entwickeln.
Mitten durch das Stettiner Haff verläuft die deutsch-polnische Grenze in Nord-Süd-Richtung. Sportboote können sie problemlos passieren und in polnischen Häfen anlegen. Zwischen beiden Ländern herrscht auch reger Verkehr mit Fahrgastschiffen. Urlauber können von deutschen Häfen Ausflüge nach Stettin starten. ED/pk