Zeitreise auf der Elbe begeistert Tausende

Die Herzen Tausender Besucher schlugen höher, als 36 Traditionsschiffe, angeführt vom Feuerschiff „Elbe 3“, von der Elbphilharmonie bis nach Blankenese fuhren.

Bereits zum vierten Mal präsentierten der Museumshafen Oevelgönne und die Stiftung Hamburg Maritim am Sonnabend die beliebte Parade Hamburger Traditionsschiffe, die nicht nur Schiffsfreunde und Nos tal giker begeistert. Die Palette der Schiffe, die in diesem Jahr mit von die Partie waren, reichte von kohlebefeuerten Dampfschiffen über gaffelgetakelte Ewer bis hin zu traditionsreichen Motorschiffen und Eisbrechern. Das größte Schiff der Parade war das 1888 erbaute, 45,1 Meter lange Feuerschiff „Elbe 3“. Als die beiden ältesten Teilnehmer präsentierten sich der Lotsenschoner „No. 5 Elbe“ und der Niederländer „Hoop op Welvaart“ aus dem Jahr 1883. Und auch ein Jubilar hatte sich in die Parade eingereiht: Der Fisch-Ewer „Catarina“ feiert in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag. Auf dem letzten Streckenabschnitt kam es dann noch zu einem ungeplanten Traditionstreffen. Denn das Museumsschiff „Cap San Diego“ passierte die Parade, als es elbaufwärts von einer Tagestour an seinen Liegeplatz an den Landungsbrücken zurückkehrte. Fans des Events haben ausgerechnet, dass es alle Schiffe zusammen auf ein Alter von fast 3000 Jahren bringen. „Hamburg hat sich zu der Stadt mit der größten fahrbereiten Traditionsschiffflotte in Europa entwickelt“, sagte Ursula Wöst von der Stiftung Hamburg Maritim. Genau diesen Schatz der Hafenstadt habe man allen Gästen an diesem Tag vorführen wollen. bre

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