Fehnship kauft „Fluvius Tamar“

Die Leeraner Reederei Fehn Ship Management hat jetzt in Rotterdam einen aus den Niederlanden erworbenen Minibulker unter dem Namen „Fehn Lyra“ in Dienst gestellt.

Es handelt sich um einen 4448-Tonner, der als Teil einer 17 Einheiten umfassenden Serie für nordeuropäische Reedereien im November 2010 von der indischen Chowgule-Werft unter dem Taufnamen „Union Emerald“ an die britische Union Transport Group geliefert wurde. Zuletzt wurde das Schiff als „Fluvius Tamar“ von Amasus Shipping in Farmsum gemanagt. Die „Fehn Lyra“ (IMO 9374741) ist nach der 2008 gebauten „Fehn Antares“ (ex „Vechtdijk“) die zweite Einheit dieses Typs in der Fehnship-Flotte. Die Befrachtung erfolgt durch EMS Chartering in Leer. Der 90 Meter lange, 14 Meter breite und 5,82 Meter tiefgehende 2967-BRZ-Frachter verfügt über einen 62 Meter langen und 8,10 Meter hohen Laderaum mit einem Volumen von 202.010 Kubikfuß.

„Der Kauf dieses Schiffes ist Teil unserer Strategie, die Flotte weiter zu verjüngen“, sagt Manfred Müller, Geschäftsführer von Fehn Ship Management und Chef der EMS-Fehn-Group. Müller: „Wir sind spezialisiert auf die Küstenschifffahrt, sowohl was den Schiffsbetrieb angeht als auch in der Befrachtung, und wir sind überzeugt, dass es für Schiffe dieser Größe auch in Zukunft einen Markt geben wird.“ Deshalb investiere das Unternehmen in Schiffe wie die „Fehn Lyra“.

Fehnship betreibt den Neuzugang mit Heimathafen Riga unter lettischer Flagge. Ihren 2010 in China entstandenen 2600-Tonner „Fehn Courage“ hat die Reederei kürzlich ebenfalls von Portugal nach Lettland umgeflaggt. Und auch der Emder Reeder Klaus Eilbrecht hat sich auf Verlangen eines Zeitcharterers nach einer EU-Flagge zur Umregistrierung seiner Küstenfrachter „Osterems“ und „Tomke“ von Gibraltar nach Lettland entschlossen. ED/fab

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