Pool für Supramax-Bulker gegründet

Der 56.779-tdw-Bulker „AS Valdivia“ fährt für Ahrenkiel Steamship, Foto: Ahrenkiel
Die Hamburger Reedereien H. Vogemann und Ahrenkiel Steamship haben einen Pool für Massengutschiffe der Supramax-Klasse gestartet. Ziel der Allianz ist eine deutliche Senkung der Kosten, teilten die beiden Partner am Mittwoch mit.
Durch die Synergieeffekte und die langjährige Erfahrung im Befrachtungs- und Bereederungsgeschäft rechnen die beiden Unternehmen zudem mit Chartererlösen „spürbar über den entsprechenden Notierungen des Baltic Supramax Index“. Das Pool-Management und die Befrachtung übernimmt H. Vogemann.
Der Supramax-Pool steht auch externen Partnern offen. Neben sechs bereits seit März 2015 durch Vogemann gepoolten Schiffen und sechs Supramax-Bulkern von Ahrenkiel Steamship wurde auch eine erste griechische Adresse aufgenommen. Aktuell umfasst der Pool 14 Schiffe in den Größen von 51.000 bis 58.000 tdw.
Der Pool richtet sich nicht allein auf den Spot-Markt, sondern auch auf den Abschluss mittelfristiger Zeitchartern. Ein kurzfristiger Ein- oder Austritt ist grundsätzlich möglich. Mit dieser Flexibilität richtet sich der Pool auch an Gesellschaften, die sich in einer Sanierungsphase befinden. Die Bewertung der Schiffe basiert auf einem Modell, das mindestens quartalsweise an die tatsächliche Performance der Schiffe angepasst wird. Eine Einbringung von Start-Liquidität von Pool-Neumitgliedern ist nicht vorgesehen.
Die Geschichte der H. Vogemann Gruppe reicht bis ins Jahr 1886 zurück. Seit 2007 betreibt das Unternehmen interne Einnahmepools in verschiedenen Größenklassen im Segment Massen gutschiffe.
Ahrenkiel Steamship bietet kommerzielles und technisches Management für Containerschiffe und Bulker, mit Schwerpunkt auf dem mittleren Größensegment. Das technische Management wird unter dem Markennamen Ahrenkiel Steamship betrieben. Die Befrachtung und das operative Ma nagement erfolgen durch Contchart. Seit März 2015 gehört Ahrenkiel Steamship zur börsennotierten MPC Capital AG. fab
