Reederverbund spart Kosten

Beim Verbund Hanse Ship Management (HSM) machen sich die Kosteneinsparungen durch den Zusammenschluss von zehn Reedereien deutlich bemerkbar.

Die 2013 gegründete HSM hat die Schiffsbetriebskosten ihrer Mitglieder zum ersten Mal intern analysiert. Das Ergebnis: Die operativen Kosten liegen deutlich unterhalb der Werte, die das Beratungsunternehmen Moore Stephens aus London zuletzt in seinem Benchmarking-Report „OpCost“ für die entsprechenden Schiffsklassen veröffentlichte, teilte HSM jetzt mit. Für das Jahr 2013 lagen die Schiffsbetriebskosten im Segment der Containerschiffe zwischen 100 bis 1000 TEU bei HSM durchschnittlich rund 20 Prozent unter den Werten des Marktvergleichs. Im Segment der Containerschiffe zwischen 1000 bis 2000 TEU liegt die HSM-Flotte im Schnitt 15 Prozent unter den von Moore Stephens ermittelten Werten.

HSM sieht in den wenigen Schäden und geringen Ausfallzeiten nicht nur ein entscheidendes Qualitätsmerkmal, sondern bei der jetzigen Marktlage auch einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil bei der Vercharterung der Schiffe. Die Kostenvorteile durch den Zusammenschluss der Reeder in der HSM würden erst ab 2014 ihre volle Wirkung zeigen. Deshalb seien beim Abgleich mit den marktweiten Daten für das kommende Jahr noch bessere Ergebnisse zu erwarten. Allein im Segment der Versicherungen konnten in der Spitze bis zu 40 Prozent Einsparungen zum Vorjahr eingefahren werden, so HSM.

Die Hanse Ship Management AG ist ein Verbund von zehn Reedereien aus dem Unterelberaumraum. Zehn Reeder hatten sich vor zwei Jahren zusammengeschlossen, um Kompetenzen zu bündeln. Die HSM mit Sitz in Stade vereint zurzeit 50 Schiffe mit einer Gesamttragfähigkeit von rund 500.000 Tonnen. fab

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