Container sollen intelligent werden

Wie können Hafenumschlag und -technik im Jahr 2060 aussehen? Die Cargotec-Tochter Kalmar hat hierzu eine Studie vorge legt.

Effizienter, sicherer, nachhaltiger und intelligenter – diese Eigenschaften dürften die Abläufe in Häfen im Jahr 2060 bestimmen. Das ist das Ergebnis der Prognose-Evaluation des Flurförderzeugherstellers Kalmar. Die Tochter des finnischen Maschinenbaukonzerns Cargotec hat die Ergebnisse der Zukunftsstudie jetzt in einem Video veröffentlicht.

In etwa 40 Jahren dürften die Menschen in intelligenten Städten leben, die Teil eines globalen Ökosystems sind und in der die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Nachfrage der Verbraucher den Rahmen für die Logistikindustrie und den weltweiten Frachtumschlag setzt. „Im Jahr 2016 werden die Dienstleistungen individueller und effizienter werden“, sagt Frank Kho, Vizepräsident Market Intelligence, Strategie und Entwicklung und Mitglied im „Port 2060 Think Tank“ bei Kalmar. „Spezielle Produkte wie die Lieblingsmischung von Kaffee können direkt bei einem lokalen Produzenten bestellt werden. Die Ware wird schnell in der ganzen Welt über intelligente Container bewegt, die ihren Inhalt und ihren Zielort kennen. Alles wird automatisiert und hocheffizient.“

In Kalmars Zukunftsvision werden die Terminals in den Häfen komplette „logistische Ökosysteme“ sein, die als globale Austauschpunkte einer „On-Demand-Gesellschaft“ agieren. Häfen werden automatisiert sein und decken ihren Energiebedarf aus erneuerbaren Ressourcen. Eine kontinuierliche Wartung aller Systeme verhindert Ausfälle. Große Datenmengen sind für alle verfügbar und vereinfachen die Prozesse. Künstliche Intelligenz kombiniert mit menschlicher Erfahrung und Wissen hilft, komplexe Probleme zu lösen. Die Menschen sind mehr denn je miteinander verbunden, und neue digitale Techniken erleichtern die Zusammenarbeit. Innovationen verbessern das Leben aller Menschen weltweit.

Die Initiative „Port 2060“ wurde bei Kalmar ursprünglich im Jahr 2011 ins Leben gerufen. Sie soll dazu dienen, einen disziplinübergreifenden Diskurs zur Zukunft der Hafenindustrie zu begleiten. Durch Artikel, Blogs und Konferenzen zielt Kalmar darauf ab, die Herausforderungen zu benennen und mögliche Lösungsansätze zu entwickeln, die für die Containerverkehre der Zukunft relevant sein können. Als Stichdatum hat das Unternehmen dabei das Jubiläum „100 Jahre Container“ im Blick.

„Wir wollen Initiativen ergreifen und Themen setzen“, sagt Maija Eklöf, Vizepräsidentin Marketing und Kommunikation bei Kalmar. „Damit bereiten wir uns alle auf die Zukunft vor.“ pk

Teilen
Drucken

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Nach oben