Humanfaktor beim Design

Die ergonomische Ausgestaltung von Arbeitsplätzen wird immer wichtiger. Das gilt auch für Schiffe.

Das von der EU geförderte CyClaDes-Projekt (Crew-Centered Design and Operation of Ships and Ship Systems) will einen neuen Schwerpunkt im Schiffsdesign setzen, der sich auf das sogenannte Human-Centered Design (HCD) konzen triert. Dies ist definiert als ein „Rahmen, der Lösungen für Probleme entwickelt, indem er die menschliche Perspektive in alle Schritte des Problemlösungsprozesses einbezieht“. Der Initiative gehört eine Vielzahl von Partnern an, darunter DNV GL, das Nautische Institut der World Maritime University und das Fraunhofer Institut. Erste Vorarbeiten für das interdisziplinäre Projekt, das Wissenschaft und Wirtschaft verbinden soll, wurden 2015 abgeschlossen. Eines der Ergebnisse ist die jetzt vom Nautischen Institut veröffentlichte Broschüre „Improving Ship Operational Design“. „Die gesamte Schnittstelle Mensch-Maschine wird immer wichtiger“, sagte Katy Ware, Direktorin für maritime Sicherheitstandards bei der UK Maritime & Coastguard Agency, anlässlich der Veröffentlichung der Broschüre. „Der Schlüssel ist, hier intelligente Systeme einzuset zen.“ pk

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