Liebherr bietet technische Hilfe aus der Ferne an

Liebherr hat mit der Entwicklung eines Remote-Service-Tools sein Angebot an digitalen Produkten für maritime Krane, Raupenkrane, Seilbagger und Spezialtiefbaumaschinen erweitert. Visuelle Informationen beschleunigten und vereinfachten bei technischen Problemen deren Lösung, wie Liebherr mitteilt. Im Zuge einer erweiterten Testphase erhalten Kunden bis Ende 2020 einen kostenlosen Zugang zur neuen App.

Das Remote-Service-Tool bietet Audio- und Videoanrufe, Chat-Funktion, Screen Sharing, Austausch von Bildern und Dokumenten sowie Whiteboard-Funktionen. Dadurch werde weltweit in Echtzeit eine schnelle und effiziente Kundenunterstützung durch Liebherr-Experten ermöglicht. Während der letzten zwölf Monate hatte Liebherr das Tool selbst in abgelegenen Gebieten und herausfordernden Situationen getestet, um es an die Anforderungen der Kunden anzupassen. Äußere Faktoren wie die aktuelle Corona-Pandemie hätten gezeigt, wie nützlich das Remote-Service-Tool sein kann. So benötigte im April die Adani Murmugao Port Terminal Pvt. Ltd., ein wichtiger Kunde von Liebherr, sofortige Hilfe für eine seiner Maschinen. Ein Besuch vor Ort war wegen der Corona-bedingten Einschränkungen nicht möglich. Über den Remote Service instruierten die Liebherr-Techniker die Adani-Mitarbeiter, wie eine defekte Pumpe auszubauen ist, inspizierten aus der Ferne den Zustand des Getriebes und begleiteten das Personal des Kunden anschließend mit Anweisungen beim Einbau der neuen Pumpe.

„Die Einsatzplanung über den Remote Service, die Kommunikation und die Ausführung mit dem höchst professionellen und technisch versierten Team ist toll“, bilanziert Manguesh Sangodkar, technischer Leiter bei Adani. Zur Nutzung sind nur ein Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone sowie eine Internetverbindung erforderlich. tja

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