Schottel setzt auf Simulationen

CFD-Simulation eines Propellers, Rendering: Schottel
Der deutsche Antriebshersteller Schottel investiert weiter kräftig in Computational Fluid Dynamics (CFD, numerische Strömungsmechanik). Wie das Unternehmen mit Sitz in Spay am Rhein jetzt mitteilte, habe man eine Summe im sechsstelligen Bereich aufgetan, um das hohe Niveau von CFD-Berechnungen auch in Zukunft sicherzustellen.
Die CFD-Simulationen helfen dem Hersteller vor allem dabei, detailliertes Wissen zum Strömungsverhalten seiner Entwicklungen zu schaffen. „Mithilfe von CFD-Berechnungen lassen sich unterschiedlichste Anwendungen, wie beispielsweise die Freifahrt des Propellers, Schiffswiderstand und Schleppleistung, Manövrierfähigkeit, Kavitationsneigung oder die Geräuschentwicklung simulieren und analysieren“, erklärte Manfred Heer, VP Technology bei Schottel.
CFD-Simulationen seien heute zwar noch mit überdurchschnittlicher Expertise, hohem Zeitaufwand und leistungsstarken Rechnern verbunden, gelten aber meist als günstigere, schnellere und flexiblere Alternative zu Modellversuchen. ger